Hallenboden & HülleRatgeber für Gewerbehallen

Glossar für Hallenböden und Gebäudehülle

Die Begriffe stammen aus den Ratgebern dieser Seite und sind knapp erklärt. Einzelne Begriffe sind in den Beiträgen gestrichelt unterstrichen; ein Klick oder Fokus zeigt dort die Kurzerklärung. Normen haben wir nicht im Volltext eingesehen; maßgeblich ist immer der aktuelle Normtext beziehungsweise das Datenblatt des Produkts.

Partner

Empfohlene Partner der PScoat Zurynski, Oezdogan & Co GmbH

MONTHERA – Newton HydroTech Baustoffhandel & Dienstleistungen

Bauchemie für Profis: mineralische Bauwerksabdichtung und Sanierung – Kellerabdichtung, Bodenplatten & Fundamente, Balkone & Terrassen, Betonschutz & Instandsetzung, Mauerwerk & Putzsysteme, Spezialmörtel & Dichtschlämmen, trinkwassergeeignete Systeme.

MONTHERA dichtet Bauwerke im Erdreich ab und saniert sie, PScoat sorgt mit 1 mm Dämmputz zusätzlich für die Wärmebilanz der Fassade – zwei Technologien, ein gemeinsames Ziel.

monthera.de info@monthera.de Almatastraße 29, 28219 Bremen 0421 16150335

ABCDEGHPRSTUW

A

ASR A1.5/1,2 Norm / Regelwerk
Technische Regel für Arbeitsstätten (Fußböden). Sie ordnet Bodenbeläge nach der Rutschhemmung in fünf Bewertungsgruppen von R 9 bis R 13 ein.
AwSV Norm / Regelwerk
Anlagenverordnung für den Umgang mit wassergefährdenden Stoffen. Sie verlangt Rückhaltung; § 18 kennt dafür unter bestimmten Bedingungen die flüssigkeitsundurchlässige Fläche.

B

BEG EM Norm / Regelwerk
Bundesförderung für effiziente Gebäude, Einzelmaßnahmen. Sie bezuschusst unter anderem die Dämmung der Gebäudehülle; Unternehmen sind ausdrücklich antragsberechtigt, der Antrag muss vor Vorhabenbeginn gestellt werden.

C

CM-Methode Begriff
Verfahren zur Messung der Restfeuchte in Beton oder Estrich. Den zulässigen Grenzwert nennt das Datenblatt des Systems; er unterscheidet sich je nach Produkt.

D

Dämmbeschichtung System / Bauweise
Dünner Film, der nach Anbieterangaben den Wärmeübergang an der Oberfläche verändert. Für Nachweis und Förderung zählt der am konkreten Bauteil belegte U-Wert; unabhängig geprüfte Messwerte sollten verlangt werden.
DIN 4108-3 Norm / Regelwerk
Norm zum klimabedingten Feuchteschutz im Hochbau.
DIN EN 13501-1 Norm / Regelwerk
Norm zur Klassifizierung des Brandverhaltens von Bauprodukten.
DIN EN 13529 Norm / Regelwerk
Norm, die Prüfverfahren für den Widerstand gegen chemischen Angriff liefert.
DIN EN 13813 Norm / Regelwerk
Norm für Estrichmörtel und Estrichmassen, auch auf Kunstharzbasis (Eigenschaften und Anforderungen; Ausgabe 2003-01).
DIN EN 1504-2 Norm / Regelwerk
Norm, die für Oberflächenschutzsysteme auf Beton einschlägig ist.
DIN EN ISO 9972 Norm / Regelwerk
Norm für die Luftdichtheitsmessung im Differenzdruckverfahren; sie zeigt, wie stark Außenluft unkontrolliert eindringt.

E

Energieaudit Begriff
Systematische Erfassung des Energieverbrauchs, orientiert an DIN EN 16247. Das BAFA fördert die Beratung für Nichtwohngebäude in eigenen Modulen.
Energieeffizienz-Experte Begriff
Fachperson, die bei Förderanträgen für die Gebäudehülle einzubinden ist und nach Abschluss die Einhaltung der Mindestanforderungen bestätigt.
Epoxidharz (EP) System / Bauweise
Reaktionsharz mit hoher Abrieb- und Druckfestigkeit und guter Chemikalienbeständigkeit; wenig elastisch, nur auf ausreichend trockenem Untergrund zu verarbeiten.

G

GModG Norm / Regelwerk
Gebäudemodernisierungsgesetz, das frühere Gebäudeenergiegesetz. Nach § 36 gelten für erneuerte Außenbauteile beheizter oder gekühlter Räume die Höchstwerte der Anlage 7.

H

Haftzugfestigkeit Begriff
Ergebnis eines Abreißversuchs am Bestandsuntergrund (Verfahren nach DIN EN 1542 beziehungsweise DIN EN ISO 4624). Sie zeigt, ob der Untergrund tragfähig ist.

P

PMMA System / Bauweise
Polymethylmethacrylat: Reaktionsharz mit sehr kurzer Aushärtezeit, auch bei niedrigen Temperaturen verarbeitbar; starker Geruch und brennbare Bestandteile beim Auftrag.
Polyurethan (PU) System / Bauweise
Reaktionsharz, das elastischer ist und Temperaturwechsel und Stöße meist besser verträgt; beim Verarbeiten feuchteempfindlich (Blasenbildung).

R

Rutschhemmung Begriff
Bewertung nach dem mittleren Ausrutschwinkel im Begehungsverfahren auf der schiefen Ebene: R 9 beginnt bei 6 bis 10 Grad, R 13 liegt über 35 Grad.

S

Sandwichpaneel System / Bauweise
Neue Hüllebene mit Dämmkern zwischen Deckschalen; sinnvoll, wenn die alte Hülle ohnehin ersetzt wird.
Schichtaufbau Begriff
Abfolge der Schichten vom Untergrund bis zur Deckschicht. Verbrauch (kg/m²) und Schichtdicke gehören als eigene Zeilen ins Angebot.

T

Taupunkt Begriff
Temperatur, bei der Tauwasser ausfällt, wenn feuchte Luft auf eine Fläche trifft. Datenblätter verlangen für den Auftrag meist einen Sicherheitsabstand der Untergrundtemperatur zum Taupunkt.
Tauwasser (Kondensat) Begriff
Feuchte, die ausfällt, wenn Raumluft auf eine Fläche unterhalb des Taupunkts trifft. In Hallen ein Feuchteproblem und nicht allein ein Dämmmangel.
Thermografie Begriff
Infrarotaufnahme, die Wärmebrücken, fehlende Dämmung und undichte Torränder sichtbar macht. Sie braucht einen deutlichen Temperaturunterschied zwischen innen und außen.
Transmission Begriff
Wärme, die durch Bauteile nach außen fließt. Der zweite Verlustpfad ist der Luftaustausch durch Lüftung und Undichtheiten.

U

U-Wert Begriff
Wärmedurchgangskoeffizient in W/(m²·K): je kleiner, desto weniger Wärme fließt durch das Bauteil. Für Nachweis und Förderung zählt der berechnete oder nachgewiesene Wert des gesamten Bauteils.

W

Wärmebrücke Begriff
Stelle in der Hülle, an der mehr Wärme abfließt als in der Umgebung, etwa an Anschlüssen von Toren, Stützen oder Attika.
WDVS System / Bauweise
Wärmedämmverbundsystem: Dämmplatten auf einer Massivwand, ein etabliertes Verfahren mit berechenbarem U-Wert.